Trauring Lexikon


A
B
C
D
H
I
J
M
N
O
Q
S
U
V
X
Y
Z
 
> zurück zur Übersicht

Weissgold

Weißgold wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als kostengünstiger Platinersatz entwickelt. Brillanten kommen in Weißgold genau wie in allen weißen Metallen hervorragend zur Geltung. Weißgold ist daher ein gut geeignetes Material für Trauringe und Verlobungsringe.

Um das von Natur aus gelbe Gold zu entfärben, muss dem Gold ein ein weißes Metall beigemischt werden. Früher wurde sehr häufig Palladium dafür verwendet und später dann vor allem Nickel, welches einen hellen silbrigen Farbton und eine sehr gute Oberflächenhärte erzeugte. Da der Nickelanteil in Schmuckstücken jedoch allergische Reaktionen auf der Haut hervorrufen kann, wird es heute zur Schmuckherstellung nicht mehr eingesetzt.

Heute wird vorwiegend wieder das sehr hochwertige Platin-Nebenmetall Palladium verwendet. Durch die Beimischung von Palladium erhält das Gold zunächst einen grauen Farbton. Je nachdem, wie hoch der Palladium-Anteil ist, kann ein leichter Gelbstich zurück bleiben.

Daher wird Weißgold-Schmuck meistens zusätzlich rhodiniert (also mit dem Platin-Nebenmetall Rhodium überzogen). Die Rhodium-Schicht gibt dem grauen Palladium-Weißgold wieder den häufig gewünschten silbrigen Farbstich. Durch das Tragen des Schmuckstückes trägt sich das Rhodium mit der Zeit ab, es kann allerdings jederzeit erneuert werden. Es gibt in der Zwischenzeit auch viele, die auf die Rhodinierung verzichten, da ihnen der eigene Farbton des Palladium-Weißgoldes (auch Graugold genannt) gefällt und dieser sich sehr gut mit anderem Farbgold (z.B. Gelb- oder Rotgold) kombinieren lässt.

Üblicherweise wird Weißgold in den Feingehalten 333, 585 und 750 angeboten.

> Trauringe
> Weissgold
box_round_top box_round_bottom